Google+ für Unternehmen: Kunden und Interessenten richtig erreichen und ansprechen Empfehlung

23. September 2014 geschrieben von 
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Google+ für Unternehmen: Kunden und Interessenten richtig erreichen und ansprechen

Soziale Netzwerke dienen in der heutigen Zeit längst nicht mehr nur der privaten Vernetzung, sondern sind mitunter zu einem der wertvollsten Marketinginstrumente erfolgreich agierender Unternehmen geworden. Neben Facebook, und Twitter möchte auch Google diesen Trend nicht ansich vorbeiziehen lassen und im Bereich der Social Networks auch ein Stückchen vom Kuchen abhaben. Die Anfänge von Google+ in 2011 ließen zunächst die Stimmen der Skeptiker laut werden, die anfangs nur mit einem müden Lächeln reagierten. Zu Unrecht, denn mittlerweile hat sich Google+sehr gut etabliert, was die stetig steigenden Nutzerzahlen nachweislich belegen. Wir möchten Unternehmern heute einige nützliche Tipps und Tricks an die Hand geben, um Google+ clever für Kommunikation mit (potenziellen) Zielgruppen zu nutzen.

Zunächst sei gesagt, dass sich jedes Netzwerk durch ganz verschiedene Zielgruppen, Möglichkeiten und Risikenvoneinander differenziert. Wer also glaubt, bisher erfolgreiche Facebook-Kampagnen 1:1 auf Google+ übertragen zu können, wird unter Umständen am Ende keinen großen Erfolg verzeichnen.

Bevor es an die eigentliche Planung von Kampagnen geht, sollten zunächst wichtige Indikatoren analysiert werden, um sicherzugehen, gewünschte Zielgruppen auch erreichen zu können.Die Größe und Bekanntheit des Unternehmens spielt in diesem Kontext eher eine sekundäre Rolle, vielmehr sollteden angebotenen Produkten und Dienstleitungen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Während ein Kosmetiker vom Lande auf Google+wohl eher weniger Kunden antreffen wird, hat ein freiberuflicher Designer aus Berlin deutlich bessere Chancen, sich und seine Dienstleistungen gewinnbringend zu vermarkten.

Hat man die passende Zielgruppe auf Google+ identifizieren können, geht es nun an die richtige Kommunikation. Hier sollte ein Unternehmen vor allem das Ziel vor Augen haben, andere Personen für eigene Beiträge zu begeistern und diese zum Teilen, sprich Verbreiten der jeweiligen Nachrichten zu animieren. Mehrwert und Informationsgehalt heißen hier die Stichwörter. Nur ein Beitrag, der die Neugierde der Leser weckt und zugleich einen hohen Informationsgehalt bietet, wird auch seine Follower finden.Aussagekräfte Bilder regen zusätzlich zum Lesen an.

 

Google+ „Circles“ und „Hangouts“ – die moderne Form der Kommunikation

Weiterhin können Marken und Unternehmen auf Google+von besonderen Funktionen profitieren, um eine zielgruppengenaue Kommunikation zusätzlich zu optimieren. Das wohl bekannteste Tool sind die sogenannten „Circle“, auch „Kreise“ genannt. Diese dienen als eine Art Filtertool, um ausgesuchte Kunden, Personen und Multiplikatoren in ganz bestimmten Kreisenzu sortierenund diesen relevante Informationen zukommen zu lassen.

Wichtig ist es hierbei vor allem, die Wünsche und Erwartungen der jeweiligen User ganz genau zu kennen. Während Kunden den Anspruch besitzen, Service- und Supportinhalte in Anspruch nehmen zu können, wünschen sich Interessenten aussagekräftige und interessanteProduktinformationen, die für ihre Kaufentscheidung relevant sind. Für Multiplikatoren sollten relevante Informationen ganz besonders genau und tiefgreifend formuliert sein,da diese wiederum in ganz neuen Kreisen der Multiplikatoren verbreitet werden.

Ein weiteres wertvolles Marketinginstrument von Google+ sind die sogenannten Hangouts bzw. Videochats. Diese dienen nicht nur für die Kommunikation im privaten Bereich, sondern können effektiv für Produktvorstellungen, Support-Sendungen oder Workshops genutzt werden. Hierdurch können sämtliche, relevanten Personenkreise durch „das bewegte Bild“ auf eine besonders moderne Form angesprochen werden. Eine willkommene Abwechslung zu den bisher üblichen Newslettern oder Pressemitteilungen.

Natürlich lassen sich diese Hang-Outs noch für viele andere Zwecke nutzen. So können beispielsweise Kollegen oder das Unternehmen genauer vorgestellt werden oder aber der Kunde aufgefordert werden, sich im Kreativprozess eines Produktes aktiv zu beteiligen.Ähnlich wie bei Youtube ermöglicht eine Kommentarfunktion den Zuschauern, ihr Feedback unter dem Video zu hinterlassen, welches anschließend für eine ganzheitliche Auswertung genutzt werden kann.Da Google alle Hangouts aufzeichnet, lassen sich diese ebenfalls problemlos in einen existierenden Youtube-Channel des Unternehmens einbinden. Selbstverständlich ist dieses Tool auch für interne Zwecke dienlich, wie visuelle Besprechungen, Onlinemeetings oder für die Kommunikation mit einem Mitarbeiter an einem anderen Standort.

Wie man sieht, die Möglichkeiten sind vielfach. Das zur Theorie. In der Praxis werden die existierenden Tools und Möglichkeiten aber bisher nur bedingt durch Unternehmen genutzt und vorhandene Potenziale sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Gelesen 503740 mal Letzte Änderung am Dienstag, 23 September 2014 14:36
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